Stichwortverzeichnis

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L

Dr. Brigitte Wiesen

Laplacescher Dämon

Geht zurück auf den französischen Mathematiker und Physiker Pierre Simon de Laplace (1749–1827), der die totale Determiniertheit der Welt durch die Kausalgesetze der Physik ([mehr]

Dr. Andreas Preußner

Latent

Von lat. latens , ›unsichtbar, verborgen‹: Der Begriff wird philosophisch eingeführt, wenn die verschiedenen Arten von Gründen auseinandergehalten werden sollen. Neben den Gründen von…[mehr]

Dr. Andreas Preußner

Leben

Wird zunächst in zwei unterschiedlichen Sinnzusammenhängen gebraucht: als organisches Leben (griech. zoe ) oder als vom Menschen geführtes Leben (griech. bios ). Das organische Leben…[mehr]

Prof. Dr. Hans Baumgartner

Lebensphilosophie

Es ist historische Erfahrung, dass Philosophien veralten und philosophische Begriffe und Begriffssysteme unbrauchbar werden, die Wirklichkeit von [mehr]

Dr. Andreas Preußner

Lebenswelt

Der Begriff wird terminologisch von Husserl eingeführt, um der Welt der Wissenschaft ein Fundament zu geben. Das…[mehr]

Dr. Andreas Preußner

Legalismus

Diejenige Position, die das Gesetz dergestalt zum Prinzip erhebt, dass das oberste Gebot das starre Festhalten an Paragraphen und die Befolgung von Vorschriften ist. Der…[mehr]

Dr. Andreas Preußner

Legalität

Von lat. lex , ›Gesetz‹: Der Begriff steht in einem philosophischen Spannungsverhältnis zu dem der Moralität. Legalität meint dabei die bloße Übereinstimmung mit dem Gesetz,…[mehr]

Dr. Andreas Preußner

Legitimation

Meint soviel wie Beglaubigung, d. h. den Nachweis der Berechtigung zu einer Handlung. Die Frage, die sich bei der Legitimation immer stellt, ist die nach ihrem Ursprung. Entweder kann das bloß vom positiven…[mehr]

Dr. Andreas Preußner

Leib

Darunter versteht man einen Körper, der sich vor den bloß materiellen Dingen dadurch auszeichnet, dass er beseelt ist. Im engeren Sinne wird nur der menschliche, lebendige Körper Leib genannt. Das Besondere am Leib ist, dass er das ›absolute…[mehr]

VERWEIS

Leib-Seele-Dualismus

Dualismus Leib – Seele [mehr]

Dr. Andreas Preußner

Leibniz, Gottfried Wilhelm

(1646–1716): Deutscher Philosoph und Universalgelehrter, geb. am 1. 7. in Leipzig, gest. am 14. 11. in Hannover. Leibniz’ Philosophie ist in erster Linie von dem Gedanken getragen, die Metaphysik, die seit…[mehr]

Dr. Andreas Preußner

Leid

Meint ursprünglich den objektiven Tatbestand, dass jemandem etwas zugefügt wurde, das ihn in seiner persönlichen Integrität verletzt hat (etwa ein Unrecht). Das Leid ist in dieser Hinsicht nicht die [mehr]

VERWEIS

Letztbegründung

→Münchhausen-Trilemma [mehr]

Dr. Andreas Preußner

Leviathan

Ursprünglich ein Seeungeheuer der babylonischen Mythologie. Zum Begriff der Philosophie wird Leviathan erst durch Hobbes. Er benutzt die Vorstellung eines ungeheuer großen Tieres als politische Allegorie: Es gibt…[mehr]

Prof. Dr. Wolfgang Krewani

Lévinas, Emanuel

(1906–1995): Geboren in Kaunas, Litauen, gestorben in Paris: Kind zweier Kulturen, die in seiner Philosophie einen Ausgleich suchen. Sohn jüdischer Eltern, hat er Zeit seines Lebens der jüdischen Religion die Treue gehalten. Zugleich suchte er das Ghetto…[mehr]

Dr. Andreas Preußner

Liberalismus

Von lat. liberalis , ›die Freiheit betreffend‹: Der Liberalismus ist eine Gesinnung, die sich in vielen Lebensbereichen ausdrücken kann. Zuerst tritt er immer als [mehr]

Dr. Andreas Preußner

Liberum arbitrium

Lat. ›freie Wahlentscheidung‹: Meint das Vermögen des Menschen, sich ohne äußeren Zwang für eine von mehreren Alternativen entscheiden zu können. In der Wahlentscheidung geht es nicht…[mehr]

Dr. Andreas Preußner

Liebe

Spielt in den philosophischen Teildisziplinen eine je eigentümliche Rolle. Am ursprünglichsten tritt sie als kosmologisches Prinzip in Erscheinung. Hier meint sie die einende und bändigende Kraft des von sich…[mehr]

Dr. Herbert Wiesen

Linearität

Drückt aus, dass es sich um einen mathematischen Zusammenhang ersten Grades (auch: erster Ordnung) handelt in Abgrenzung von quadratischen, trigonometrischen, exponentiellen, logarithmischen Zusammenhängen. Da sich bei der graphischen Darstellung von Gleichungen…[mehr]

Prof. Dr. Jürgen Court

Locke, John

(1632–1704): Geboren am 29. 8. in Wrington, Somerset; gestorben am 28. 10. in Oates, Essex: Locke wird gemeinhin (nehmen wir die Epoche) als einer der bedeutendsten Denker der Aufklärung ([mehr]

PD Dr. Lothar Ridder

Logik

Griech. logos , ›Wort, Satz, Rede‹, auch ›Vernunft‹ (lat. ratio ): die Lehre von den formalen Regeln des gültigen Schließens. Sie hat ihren historischen Ausgangspunkt in der Syllogistik des [mehr]

VERWEIS

Logischer Empirismus

→Empirismus [mehr]

Dr. Andreas Preußner

Logistik

Meint die mathematisierte Form der Logik, die sich vor allem durch ihre Formalisierung auszeichnet. [mehr]

Dr. Andreas Preußner

Logos

Griech. ›Rede, Sprache, Gedanke, Vernunft, Sinn, Rechenschaft‹: Der Gebrauch ist in der Philosophie sehr vielschichtig. Daher ist es schwierig, einen festen Kern der Begriffsbedeutung herauszuschälen. Gemeinsam ist allen Bedeutungen von Logos ein Aspekt…[mehr]

Dr. Andreas Preußner

Lumen naturale

Lat. ›natürliches Licht‹: Metapher für die dem menschlichen Denken zukommende erhellende Spontaneität. Der tätige Geist ([mehr]

Dr. Andreas Preußner

Lumen supranaturale

Lat. ›übernatürliches Licht‹: Im Gegensatz zum lumen naturale ist das lumen supranaturale nicht ein Vermögen, über das der Mensch verfügen kann. Es ist vielmehr…[mehr]

Dr. Andreas Preußner

Lust – Unlust

Das Begriffspaar erscheint im philosophischen Kontext auf mehrfache Weise. Die Lust erscheint im Hedonismus (griech. hedone , ›Lust‹) als Prinzip der…[mehr]

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Quelle: Online-Wörterbuch Erwachsenenbildung. Basierend auf: Wörterbuch Erwachsenenbildung. Hg. v. Rolf Arnold, Sigrid Nolda, Ekkehard Nuissl. 2., überarb. Aufl., Verlag Julius Klinkhardt / UTB. ISBN 978-3-8252-8425-1. © 2010 Julius Klinkhardt