Online-Wörterbuch Philosophie: Das Philosophielexikon im Internet

Das utb-Online-Wörterbuch Philosophie bündelt das gesamte Grundlagenwissen zu Epochen, Personen, Strömungen und Begriffen der Philosophie. Das Philosophielexikon enthält über 1000 Artikel, die  von ausgewiesenen Fachleuten verfasst wurden. Sie sind urheberrechtlich geschützt.

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Dr. Eva-Maria Sewing

Scholastik

Lat. scholasticus , ›zur Schule gehörig‹: zusammenfassender Begriff für die theologisch-philosophischen Lehren des Mittelalters (A), die eine enge Verbindung von Theologie und Philosophie anstreben. Inhaltliche Merkmale sind die harmonische Synthese von christlicher Offenbarung und philosophischem Denken, die auf der Annahme einer Einheit des menschlichen Geistes beruht. Die scholastische Methode zeichnet sich durch klare Abgrenzungen und logische Beweisführung aus. In diesem Zusammenhang entsteht das Verfahren des sic et non (ja und nein), wo Gründe und Gegengründe formgerecht einander gegenübergestellt werden, um diese dialektisch zu einem Ausgleich zu führen.

Ein wichtiger Vertreter der frühen Scholastik (7.-12. Jh.) ist Anselm von Canterbury, der Glaubensinhalte erkenntnismäßig verstehen wollte (fides quaerens intellectum ). Das philosophisch herausragende Problem der frühscholastischen Untersuchungen ist die Universalienfrage: Haben allgemeine Begriffe Seinscharakter (Realismus) oder beschränken sie sich bloß auf ihre Eigenschaft als Namen (Nominalismus)? Bedeutende Vertreter der Hochscholastik (13. Jh.) sind Thomas von Aquin und Albertus Magnus. In Auseinandersetzung mit Aristoteles begründete Thomas von Aquin eine Lehre, die die Berechtigung des Wissens neben dem Glauben anerkennt, die Philosophie aber letzten Endes der Theologie auf Grund der Grenzen des Wissens unterordnet. Im 14./15. Jh. (Spätscholastik) setzt, eingeleitet durch Wilhelm von Ockham die Auflösung des mittelalterlichen Denkens ein.

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Handwörterbuch Philosophie

hg. v. Wulff D. Rehfus
Mit Beiträgen von 54 Autoren
1. Aufl. 2003, 736 S., vergriffen

» Nachfolgewerk in 4 Bänden

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Quelle: Online-Wörterbuch Erwachsenenbildung. Basierend auf: Wörterbuch Erwachsenenbildung. Hg. v. Rolf Arnold, Sigrid Nolda, Ekkehard Nuissl. 2., überarb. Aufl., Verlag Julius Klinkhardt / UTB. ISBN 978-3-8252-8425-1. © 2010 Julius Klinkhardt