Online-Wörterbuch Philosophie: Das Philosophielexikon im Internet

Das utb-Online-Wörterbuch Philosophie bündelt das gesamte Grundlagenwissen zu Epochen, Personen, Strömungen und Begriffen der Philosophie. Das Philosophielexikon enthält über 1000 Artikel, die  von ausgewiesenen Fachleuten verfasst wurden. Sie sind urheberrechtlich geschützt.

Mehr über das Lexikon erfahren

Dr. Carsten Klein

Analytische Philosophie

Neben der Phänomenologie die wohl einflussreichste philosophische Strömung des 20. Jhs. Sie entstand als Gegenbewegung zur spekulativen Tradition und war ursprünglich vor allem im angelsächsischen und skandinavischen Raum verbreitet, hat inzwischen aber auch in Kontinentaleuropa an Einfluss gewonnen. Dabei bezeichnet analytische Philosophie keine einheitliche philosophische Position, sondern eine Vielzahl unterschiedlicher Richtungen, die jedoch gewisse Grundvoraussetzungen teilen. Dazu gehört vor allem die Überzeugung, dass der Untersuchung der Sprache eine zentrale Rolle bei der Lösung philosophischer Probleme zukommt. Diese Hinwendung zur Sprache, auch sprachliche oder sprachkritische Wende (linguistic turn ) genannt, hat dazu geführt, dass die analytische Philosophie häufig auch als sprachanalytische Philosophie bezeichnet worden ist. Diese Gleichsetzung ist jedoch bestenfalls für die Anfangsphase der analytischen Philosophie korrekt. Abzugrenzen ist die sprachanalytische Philosophie (linguistic philosophy ) als philosophische Methode von der Sprachphilosophie (philosophy of language ) als Disziplin. Sprachanalytische Philosophen sind nicht zwangsläufig Philosophen ›der Sprache‹, sondern in erster Linie Philosophieren ›durch die Sprache‹. Die sprachanalytische Methode findet Anwendung nicht nur in der Sprachphilosophie, sondern in fast allen Disziplinen der Philosophie, insbesondere in Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie, Philosophie des Geistes und Ethik. Sprachanalytisches Philosophieren ist allerdings schlecht vorstellbar ohne Anwendung sprachphilosophischer Ergebnisse, sodass die Sprachanalyse auch als angewandte Sprachphilosophie bezeichnet worden ist.

Bereits bei Russell (1872–1970) und Moore (1873–1958), die als Gründerväter der analytischen Philosophie gelten, zeigt sich eine Aufspaltung in zwei Richtungen. Beide vertreten die Ansicht, dass die logische Analyse sprachlicher Ausdrücke die zentrale philosophische Methode darstellt. Durch die Aufdeckung der von der normalsprachlichen Grammatik verdeckten logischen Struktur der Sprache sollten philosophische Begriffsverwirrungen beseitigt werden. Russell sah die normale Umgangssprache als ungenau und daher als ungeeignet für eine Formulierung und Klärung wissenschaftlicher und philosophischer Probleme an. Sein Ziel war die Konstruktion einer an Mathematik und Logik orientierten formalen Idealsprache. Logische Sprachanalyse bestand für ihn aus der Rekonstruktion der Formulierungen der natürlichen Sprache in einer solchen Idealsprache. Moore sah dagegen die sich im täglichen Gebrauch bewährende Normalsprache als unproblematisch an und zielte auf eine Beschreibung und ein tieferes Verständnis dieser Sprache, auf die als Träger des common sense letztlich alle legitimen philosophischen Redeweisen zurückzuführen seien. Die Sprachanalyse wird hier also in der natürlichen Sprache selbst vollzogen. Diese beiden Richtungen setzten sich weiter fort und führten zu zwei teilweise parallel laufenden Traditionen in der analytischen Philosophie, die unter den Bezeichnungen ›Idealsprachenprogramm‹ und ›Normalsprachenprogramm‹ bekannt wurden.

Für die Vertreter des Idealsprachenprogramms ist eine Anwendung der Mittel der von Frege entwickelten modernen Logik sowie eine enge Ausrichtung an den Naturwissenschaften charakteristisch. Ein entscheidender Markstein war dabei Wittgensteins Tractatus logico-philosophicus (1921) , in dem eine Radikalisierung des sprachkritischen Programms vertreten wird. Während für Russell die logische Sprachanalyse nur eine Voraussetzung für jedes adäquate Philosophieren war, identifizierte Wittgenstein (1889–1951) die Philosophie vollständig mit Sprachanalyse (»Alle Philosophie ist ›Sprachkritik‹«). In dem von Russell und Wittgenstein vertretenen logischen Atomismus besteht die logische Analyse aus einer Zerlegung komplexer Sätze in ihre Elementarsätze, die als logische Atome nicht weiter zerteilbar sind. Nach der Abbildtheorie des Tractatus sind diese Elementarsätze direkte Abbildungen logisch einfacher Tatsachen; die in den Elementarsätzen auftretenden Namen bezeichnen einfache Gegenstände. Sprache und Welt teilen somit eine gemeinsame logische Form. Da aber die Umgangssprache die logische Form der Welt nicht widerspiegelt, muss das Ziel in der Konstruktion einer in diesem Sinne korrekten Idealsprache bestehen. Wittgenstein vertritt im Tractatus gleichzeitig eine radikale Auffassung zum Status philosophischer Sätze, die in der berühmten Leiter-Metapher zum Ausdruck gebracht wird. Nachdem die Philosophie mit Sprachkritik identifiziert wurde, die es mit der logischen Form von Sätzen zu tun hat, kommt Wittgenstein zu dem Schluss, dass über die logische Form der Sprache gar keine sinnvollen Sätze gebildet werden können. Die logische Form ist das, was sich an der Sprache zeigt, aber nicht in ihr ausgedrückt werden kann. Sinnvolle Sätze können lediglich in den empirischen Einzelwissenschaften gebildet werden, Philosophie als theoretische Disziplin wird prinzipiell unmöglich.

Der Tractatus übte einen großen Einfluss auf die Mitglieder des Wiener Kreises aus, dessen wirkungsmächtigstes Mitglied Carnap (1891–1970) war. Der auf den Wiener Kreis zurückgehende logische Empirismus, dessen Wiener Phase auch als logischer Positivismus bezeichnet wird, war in der Folgezeit der dominierende Träger der idealsprachlich ausgerichteten analytischen Philosophie. Übernommen wird sowohl das Ziel der Errichtung von formalen Kunstsprachen, die als adäquate Wissenschaftssprachen dienen können, als auch die Auffassung von Philosophie als logischer Analyse der Wissenschaftssprache (Wissenschaftslogik). Anders als bei Wittgenstein wird jedoch an der Möglichkeit festgehalten, sinnvolle philosophische Sätze bilden zu können, indem zwischen der untersuchten Sprache (Objektsprache) und der Sprache, in der die Untersuchungsergebnisse formuliert sind (Metasprache) unterschieden wird. In der Metasprache kann sehr wohl sinnvoll über logische Eigenschaften der Objektsprache geredet werden. Nachdem Carnap in der Logischen Syntax der Sprache (1934) nachgewiesen zu haben glaubte, dass unter bestimmten Voraussetzungen als Metasprache auch die Objektsprache selbst dienen kann, schien das wittgensteinsche Dilemma endgültig überwunden zu sein.

Die in der analytischen Tradition auch vorher schon vorhandene Metaphysikfeindlichkeit erfuhr im Wiener Kreis eine besondere Betonung. Mit der Auffassung von Philosophie als Wissenschaftslogik wurde gleichzeitig jeder Anspruch der Philosophie, eine über die empirischen Einzelwissenschaften hinausgehende Erkenntnis zu liefern, zurückgewiesen. Eine Hauptaufgabe der logischen Analyse der Sprache wurde darin gesehen, Sinnkriterien für sprachliche Ausdrücke zu formulieren, die zeigen sollten, dass metaphysische Sätze keinen empirischen Gehalt haben und daher nur sinnlose Scheinsätze sind. Sie entstehen nach Ansicht dieser Philosophen entweder durch eine der logischen Syntax widersprechende Verwendung sinnvoller Ausdrücke oder auf der Verwendung von Ausdrücken ohne jeden empirischen Gehalt (siehe z. B. Carnaps Überwindung der Metaphysik durch logische Analyse der Sprache , 1932 ). Eine Idealsprache sollte so konstruiert sein, dass syntaxwidrige Sätze gar nicht mehr formulierbar sind. Bei der Anwendung der Sinnkriterien zeigten sich jedoch bald Schwierigkeiten, die zu einer immer weiter gehenden Liberalisierung führten, was schließlich einige Vertreter des logischen Empirismus dazu brachte, die Möglichkeit einer strikten Abgrenzung zwischen empirisch-sinnvollen und metaphysisch-sinnlosen Ausdrücken generell anzuzweifeln.

War Wittgensteins Tractatus prägend für die idealsprachlich ausgerichtete analytische Philosophie, so wurde die normalsprachliche Richtung entscheidend von Wittgensteins Spätphilosophie der Philosophischen Untersuchungen (postum 1953) beeinflusst, in der dieser seine Sicht der Sprache grundlegend revidiert hat. Erhalten geblieben ist jedoch die Auffassung, dass es keine echten philosophischen Sätze gibt: »Philosophie entsteht, wenn die Sprache feiert«, d. h. wenn man von den Regeln des in die Praxis eingebetteten normalen Sprachgebrauchs abweicht. Der einzige Nutzen der Philosophie ist hier der, falsche Auffassungen zurückzuweisen, die durch einen unzulässigen Sprachgebrauch entstehen: Philosophie wird als Therapie verstanden. Die Sprachanalyse ist somit für Wittgenstein nicht das eigentliche Anliegen, sondern das Mittel zur Therapierung der philosophischen Neigungen des Menschen. Und sie wird nun nicht mehr, wie im Tractatus , als erklärende logische Analyse aufgefasst, die ein tiefer liegendes Wesen der Sprache aufdeckt, sondern als eine beschreibende Darstellung, die die schon an der Oberfläche vorhandenen Zusammenhänge hervorhebt. Folglich besteht das Ziel auch nicht mehr in der Konstruktion einer Idealsprache; die normale Umgangssprache ist die Sprache, mit ihr sind bereits alle Mittel gegeben, deren es zu einer Sprachkritik bedarf. So kann der gewöhnliche Gebrauch der Sprache als Kriterium für die Kritik der philosophischen Sprache herangezogen werden. Dabei soll der normale Sprachgebrauch nicht durch eine empirische Untersuchung des faktischen Sprachverhaltens der Mitglieder einer Sprachgemeinschaft festgestellt werden, sondern durch eine Analyse von vorstellbaren sinnvollen Verwendungsweisen der untersuchten Wörter.

Das Programm der Untersuchung des gewöhnlichen Sprachgebrauchs zur Aufdeckung von sprachlichen Missverständnissen, die zur Entstehung philosophischer Probleme führen, wurde von der so genannten Philosophie der normalen Sprache (engl. Ordinary Language Philosophy ) aufgegriffen. Diese Richtung, die nach der Wirkungsstätte ihrer wichtigsten Vertreter Ryle (1900–1976), Austin (1911–1960) und Strawson (*1919) auch Oxford School genannt wird, machte die Begriffsanalyse zum Werkzeug, um klassische philosophische Probleme zu untersuchen und durch Zurückführung auf den normalen Sprachgebrauch zu lösen oder als unsinnig zu erweisen. Ziel ist die Entwicklung einer nicht formalen Logik der gewöhnlichen Sprache. Anders als bei Wittgenstein wird zu deren Auffindung jedoch auf den empirisch feststellbaren faktischen Sprachgebrauch zurückgegriffen; aus der logischen Analyse wird eine linguistische Analyse, für deren Durchführung die Hilfe der Sprachwissenschaft gesucht wird. Eine Fortsetzung findet diese Verschmelzung von analytischer Philosophie und Linguistik in der von Austin entwickelten und von Searle (*1932) weiter ausgebauten Sprechakttheorie (Sprachphilosophie).

Ziel des ursprünglichen sprachkritischen Programms der analytischen Philosophie war die Klärung der Bedingungen der Möglichkeit sinnvollen Redens und damit der Möglichkeit wissenschaftlicher Erkenntnis durch eine logische Analyse der Sprache. Daher wird auch häufig davon gesprochen, dass die auf Bedingungen der Möglichkeit von Erkenntnis abzielende kantische Vernunftkritik in der analytischen Philosophie durch Sprachkritik ersetzt worden sei. Und dies galt sowohl für die idealsprachliche als auch für die normalsprachliche Ausrichtung, die sich nur in der Ansicht darüber unterschieden, welches die richtige Form logischer Analyse ist. Sowohl Carnap als auch der Wittgenstein der Philosophischen Untersuchungen sahen in der Philosophie einen eigenständigen Diskursbereich, der es mit der logischen oder grammatischen Analyse der Sprache zu tun hat und damit grundsätzlich anderer Art ist als der empirische Diskurs der Einzelwissenschaften. Diese strikte Trennung ging in der normalsprachlichen Tradition mit der Verschmelzung von Ordinary Language Philosophy und empirischer Sprachwissenschaft verloren. Doch auch die hauptsächlich vom logischen Empirismus getragene idealsprachliche Richtung geriet in eine Krise, die viele ihrer Vertreter zu einer Aufgabe des ursprünglichen sprachanalytischen Programms brachte. Eingeläutet wurde diese Entwicklung durch die Kritik Quines (*1908) an der strikten Unterscheidung zwischen analytischen und synthetischen Sätzen, die in seinem Aufsatz Two Dogmas of Empiricism (1951) vorgetragen und von großen Teilen der nachfolgenden Generation analytischer Philosophen akzeptiert wurde. Ohne die strikte Unterscheidung zwischen synthetischen Sätzen, die aufgrund empirisch feststellbarer Tatbestände wahr oder falsch sind, und analytischen Sätzen, deren Wahrheitswert nur von der Bedeutung der in ihnen auftretenden Ausdrücke abhängt, ist auch eine prinzipielle Trennung zwischen den empirischen Einzelwissenschaften, deren Sätze synthetisch sind, und einer als logische Sprachanalyse aufgefassten Philosophie, die analytische Sätze formuliert, nicht mehr haltbar. Konsequenterweise vertrat Quine eine holistische Auffassung, nach der es nur noch eine Art von Erkenntnissen gibt, nämlich die in den verschiedenen Einzelwissenschaften gewonnenen Erkenntnisse, die zusammen die eine große Gesamttheorie der Natur bilden. Auch die Philosophie gehört zu dieser Gesamttheorie, ihre Sonderstellung als fundierende Disziplin, die unabhängig von den Einzelwissenschaften über die Möglichkeit einzelwissenschaftlicher Erkenntnis nachdenkt, geht verloren. Philosophie wird nach dieser Konzeption, die als erkenntnistheoretischer Naturalismus bezeichnet wird, zu einem Teil der Naturwissenschaft.

Zum Ende des 20. Jhs. stellt sich die analytische Philosophie als eine Vielzahl von nebeneinander laufenden Strömungen dar, die wohl nur noch durch die Überzeugung verbunden werden, dass der Untersuchung der Sprache eine zentrale Rolle bei der Lösung philosophischer Probleme zukommt, sei es im Rahmen einer an Wittgensteins Spätphilosophie orientierten informellen Sprachanalyse, einer Rekonstruktion umgangssprachlich formulierter Fragestellungen mit den Mitteln der formalen Logik oder einer empirisch fundierten Linguistik. Auch Fragestellungen, die in den Anfängen der analytischen Philosophie als metaphysisch verworfen worden wären, werden heute wieder diskutiert. Gleichzeitig ist die Annäherung einiger Hauptvertreter der analytischen Philosophie an klassische philosophische Traditionen wie Transzendentalphilosophie oder Hermeneutik zu beobachten.

E. Tugendhat, Vorlesungen zur Einführung in die sprachanalytische Philosophie , Frankfurt/M. 1976

A. Newen, E. von Savigny, Analytische Philosophie. Eine Einführung , München 1996

H.-U. Hoche, W. Strube, Analytische Philosophie , Freiburg / München 1985

M. Dummett, Ursprünge der analytischen Philosophie , [deutsche Übersetzung] Frankfurt/M. 1988

Zurück zur Übersicht

Das Buch

Mehr zum Handwörterbuch Philosophie...

Handwörterbuch Philosophie

hg. v. Wulff D. Rehfus
Mit Beiträgen von 54 Autoren
1. Aufl. 2003, 736 S., vergriffen

» Nachfolgewerk in 4 Bänden

Zum Weiterlesen


Lade Daten...
Buchcover
Autor

Buchtitel

 

Beschreibung

Druck-Ausgabe: 12,95 €
eBook-Ausgabe: 8,97 €

Buchcover
Autor

Buchtitel

 

Beschreibung

Druck-Ausgabe: 12,95 €
eBook-Ausgabe: 8,97 €

Buchcover
Autor

Buchtitel

 

Beschreibung

Druck-Ausgabe: 12,95 €
eBook-Ausgabe: 8,97 €

Buchcover
Autor

Buchtitel

 

Beschreibung

Druck-Ausgabe: 12,95 €
eBook-Ausgabe: 8,97 €

Mehr im UTB-Shop!
 

utb GmbH

Industriestraße 2
D-70565 Stuttgart, Germany

Fon: +49 711 7 82 95 55-0
Fax: +49 711 7 80 13 76
utb(at)utb-stuttgart.de

Impressum
Datenschutzhinweise
Widerrufsbelehrung

Pfeil nach links Zurück zur Website

utb-Homepage

Zum UTB-Online-Shop

Vom Uni-Taschenbuch bis zur e-Learning-Umgebung: Das komplette utb-Angebot für Studierende, Dozenten, Bibliotheken und Buchhandel.

[Zur utb-Homepage]

utb-Online-Shop

Zum UTB-Online-Shop

Ob gedrucktes Buch oder digitale Ausgabe – im utb-Shop finden Sie alle utb-Titel übersichtlich sortiert.

[Zum utb-Shop]

utb bei Facebook

Zur UTB-Facebook-Seite

Gefällt mir! Die Facebook Seite von utb informiert Sie über unsere Aktivitäten. 

 [zur Facebook-Seite von utb]

utb auf Twitter

UTB-Tweed bei Twitter

Aktuelles für Studierende und Dozenten – hier melden wir, was es in der Hochschulwelt Neues gibt.

[Zum utb-Twitter-Tweed]

Eine Übersicht der Websites zu einzelnen utb-Titeln finden Sie auf der Links-Seite.

 

Quelle: Online-Wörterbuch Erwachsenenbildung. Basierend auf: Wörterbuch Erwachsenenbildung. Hg. v. Rolf Arnold, Sigrid Nolda, Ekkehard Nuissl. 2., überarb. Aufl., Verlag Julius Klinkhardt / UTB. ISBN 978-3-8252-8425-1. © 2010 Julius Klinkhardt