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Dr. Günther Mensching

Altertum

Der Begriff ›Philosophie‹ stammt aus der griechischen Antike, jenem Zeitabschnitt also, mit dem man gewöhnlich die europäische Kulturgeschichte beginnen lässt. Zuerst wurde er wohl von Pythagoras (6. Jh. v. Chr.) verwendet, um die geistige Disposition zu bezeichnen, der es um Wissen (sophia ) im umfassenden Sinne zu tun ist. Die Liebe (philia ) zu diesem Wissen wollte sich nicht mehr mit bloßen Erzählungen (Mythos) zufrieden geben, welche nicht ohne innere Widersprüche auskamen, denn die alles beherrschenden Grundkräfte und Mächte waren zutiefst ambivalent. Sie wollte vielmehr von der wuchernden Vielfalt der mythischen Vorstellungen über die Entstehung der Welt, die Götter, die Naturkräfte und die Gewalten, die das Leben der Menschen schicksalhaft bestimmen sollten, zu einem einheitlichen Prinzip (arche ) gelangen, das die Vielheit widerspruchsfrei erklärbar macht, ohne auf ein der menschlichen Erfahrung gänzlich fremdes und deshalb unberechenbares höchstes Wesen zurückgreifen zu müssen.

Dieses Interesse, zu erforschen was das wahrhaft Seiende (Sein) objektiv sei, hat die antike Philosophie bis zu ihrem Ende beherrscht, auch noch zu der Zeit, als sie sich mit Pyrrhon von Elis (um 365–275) und späteren Vertretern der Skepsis zuwandte. Deren Verzicht auf die Erforschung dessen, was ist und die Beschränkung auf das, was dem betrachtenden Subjekt erscheint, bestätigt in der Polemik die Vorherrschaft der ›dogmatischen‹ Richtungen. Gemeinsam ist indessen den antiken Philosophenschulen vom Vorsokratiker Demokrit bis zu den Stoikern Seneca und Marc Aurel, die Absicht, die Menschen durch die rationale Erklärung äußerer und innerer Natur zum glückseligen Leben zu befähigen.

1. In diesem Sinne ist die Philosophie schon in der vorsokratischen Periode ihrer Entwicklung in der europäischen Welt dadurch charakterisiert, die Menschen durch sicheres Wissen von Angst zu befreien. Die Natur ist nicht mehr das Aktionsfeld vieler Götter und Geister, die in den Gestirnen, dem Meer, den Bergen und Bächen gegenwärtig sind; vielmehr wird Natur in der Interpretation der Vorsokratiker zum Reich rein materieller Prozesse, die gegenüber den Absichten von Göttern, Geistern und Menschen gleichgültig sind und eben deshalb nach unbeeinflussbaren Gesetzen sich vollziehen. Die Philosophie vor Sokrates, also in der Zeit von um 600–450 v. Chr., hat die immanente Naturerklärung gefördert und zugleich durch die Frage nach dem ersten Prinzip alles Seienden ergänzt. Die zunächst einfach erscheinenden Antworten auf diese Frage sind indessen nicht Ausdruck einer noch unentwickelten Kultur, vielmehr äußert sich hier das Bewusstsein, dass die Ergründung der Prinzipien des Seienden das Privileg derjenigen ist, die die Früchte einer zu ihrer Zeit hoch entwickelten Zivilisation genießen. Die Lehren der Vorsokratiker sind nur in Fragmenten, zumeist als Zitate bei anderen Autoren, überliefert.

In der ionischen Stadt Milet, einer reichen griechischen Kolonie in Kleinasien, lehrten um 550 v. Chr. Thales, Anaximander und Anaximenes. Sie bestimmten nacheinander das Wasser, das schlechthin Unbegrenzte (apeiron ) und die Luft als Urstoff aller Dinge. Die wenigen überlieferten Argumente für diese Prinzipien laufen darauf hinaus, die Vielheit der Naturerscheinungen auf den einen Ursprung zu reduzieren, sodass das Viele als Spielart des Einen erscheint. Diesem ›materialistischen‹ Anfang der europäischen Philosophiegeschichte steht in Pythagoras und seiner Schule gleichsam eine ›idealistische‹ Ergänzung gegenüber, denn dieser Bewegung zufolge ist die Zahl das Urprinzip aller Dinge. Die Operationen mit den Zahlen gestatten die sicherste Erkenntnis, mit der sich nicht nur die Natur, sondern auch die menschlichen Verhältnisse bestimmen lassen. Die pythagoreische Richtung hat die Wissenschaft nachhaltig geprägt, wovon in der Geometrie der Satz des Pythagoras und in der musikalischen Akustik das pythagoreische Komma deutliche Belege sind.

Die auf Pythagoras folgende Generation von Philosophen nimmt auf die Natur und die Verhältnisse ihrer Momente schon nicht mehr so unmittelbar Bezug wie die Früheren. Xenophanes (um 570–480) begründet die berühmte eleatische Schule, der nach ihm vor allem Parmenides (um 540–480) und Zenon (um 490–440) angehören. Xenophanes ist der früheste Vertreter einer aufklärerischen Religionskritik, indem er die vielen Götter der griechischen und außergriechischen Kultur als entrückte Abbilder menschlicher Personen und Charaktere entlarvt. In diesen vielfältigen Ausprägungen des Göttlichen müsse indessen ein einheitliches Prinzip gemeint sein. Wie die vorsokratische Philosophie den Übergang vom Mythos zum Logos überhaupt vollzieht, so wendet sich Xenophanes vom antiken Polytheismus gedanklich zu einer Lehre von einem Prinzip, das auch den Monotheismus denkbar macht. In dem berühmten Lehrgedicht des Parmenides wird dieser Gedanke weitaus konsequenter und systematischer gefasst: Nur das homogene, ungewordene und unvergängliche Sein ist, das Nichtsein ist nicht. Alles was nicht schlechthin ist, also alle räumlich und zeitlich endlichen Dinge, alle Bewegung und Veränderung, kann nur Schein (doxa ) sein. Das Denken, das dies erkennt, ist selbst ein Seiendes und muss daher mit dem Sein identisch sein.

Mit dieser Lehre wendete sich Parmenides scharf gegen die eines älteren Zeitgenossen. Heraklit (um 550–480 v. Chr.) sucht das Prinzip alles Seienden nicht in einem Festen und Unveränderlichen, sondern im Werden. »Alles ist im Fluss« lautet eines der von ihm überlieferten Fragmente. Sinnbild dieses alles umfassenden Prozesses ist ihm das Feuer, das er geradezu als Urstoff annimmt, welcher freilich zugleich den Geist (logos ) umfasst. Mit seiner Lehre stellt sich Heraklit nicht außerhalb der Thematik der Vorsokratiker, denen es um das erste Prinzip ging. Denn das Seiende, dessen Grund gesucht wurde, war stets die Natur (physis ). Auch Empedokles (um 495–435), der die Lehre von vier an sich unveränderlichen Elementen vertritt, welche sich fortwährend mischen und entmischen, lässt hiervon nicht ab. Ihm und den Atomisten Leukipp (*um 480 v. Chr.) und Demokrit (460–371) kommt es vielmehr darauf an, die für die Eleaten unerklärliche Bewegung der materiellen Natur mit deren These zusammenzubringen, dass das Seiende unveränderlich und unteilbar sei. Das monolithische Sein des Parmenides wird so gleichsam in viele Stücke zerlegt, deren Verbindungen die sichtbaren und vergänglichen Dinge ausmachen.

2. Die klassische Periode der griechischen Philosophie wird durch die radikal aufklärerische Strömung der Sophisten eingeleitet, die durch Platon und Aristoteles freilich nachhaltig in Verruf kam. In den Sophisten fanden diese bedeutendsten Autoren der antiken Philosophie ihre wichtigsten Gegner. Indem sie einige von deren bestechenden, aber im Kern oft falschen Argumentationen widerlegten, kamen sie zu ihrer eigenen Position. Zunächst sind die Sophisten indessen Vertreter jener geschichtlichen Epoche, in der Athen zur politischen und kulturellen Metropole wurde. Die Demokratisierung der athenischen Polis mit ihrem komplizierter werdenden Geflecht gesellschaftlicher Beziehungen der Menschen begünstigte die Rhetorik, die von den Sophisten vielfach auch zum Gelderwerb genutzt wurde. Dabei waren es einige Grundthesen, die die Reaktion des Sokrates und seines Schülers Platon hervorriefen. So lehrte Protagoras (um 485–410), der Mensch sei das Maß aller Dinge, also die Relativität aller Erkenntnis, Hippias unterschied zwischen den Naturgesetzen und den jederzeit veränderbaren menschlichen Satzungen. Die rechtlichen und moralischen Normen rückten derart in den Mittelpunkt des Interesses, dass traditionelle gesellschaftliche Bedingungen in Frage gestellt wurden, so die Adelsvorrechte und sogar die Sklaverei. Darin liegt das aufklärerische Verdienst der Sophisten.

Sokrates (ca. 470–399) vertrat die Position, dass von der Natur nichts zu lernen sei und die Philosophie in der Selbsterkenntnis des Menschen ihre Aufgabe habe. Platon (um 427–347) beginnt deshalb mit ethischen Fragen. Seine Dialoge, die fast stets die stilisierte Figur des Sokrates beherrscht, suchen freilich die antidogmatische Gesamttendenz der Sophisten ad absurdum zu führen und zu eindeutiger Begriffsbildung und zu beweisbaren Sätzen zu gelangen.

Um eine Antwort auf die Frage zu finden, ob es entgegen den sophistischen Thesen nicht doch ein nicht relativierbares Objektives, ein Gutes und Wahres an sich gebe, an dem Wahrheit und Tugend im Alltäglichen zu messen wären, knüpft Platon an die Problematik der früheren Denker an und unterscheidet wahres Sein von trügerischem Schein. Wie bei den konsequentesten Vorsokratikern stellt sich das bloß sinnlich Gewisse als unsicher heraus, während das im Denken durch Beweis Gesicherte dem wirklich Seienden entspricht. Das Sinnliche ist nicht wirklich seiend, da es nur flüchtiger Eindruck ist, den der konstante Begriff erst benennbar macht. Aus diesem Sachverhalt entwickelt Platon seine Ideenlehre. Die Ideen sind das Bleibende im Fluss der Erscheinungen. Sie sind das wahre Sein, denn sie stellen die bei jeder bewussten Wahrnehmung und bei jedem Denkakt immer schon vorausgesetzte Ordnung dar, in der die Dinge erst bestimmt sind als das, was sie sind. Zugleich bilden sie die unabänderliche Rangordnung der Tugenden, die in der obersten Idee, dem Guten, gründet. Erkenntnis ist deshalb Wiedererinnerung der Seele an die ihr eingeborenen Ideen (ideae innatae ).

Aus dieser scharfen Scheidung der Sinnenwelt von der Ideenwelt ergibt sich das Problem, wie beide zusammenhängen. Den radikalen Bruch (chorismos ) zwischen Sinnendingen (aistheta ) und Gedankendingen (noeta ) hat Platon in seiner Theorie der Teilhabe (methexis ) zu überwinden versucht. Danach sind die Ideen die Urbilder, die von den Sinnendingen nur unvollkommen nachgeahmt werden. Der späte Platon hat die Widersprüche, die auch hierin liegen, selbstkritisch gesehen und in einer systematischen Konstruktion zu lösen versucht, nach der Einheit und Vielheit dialektisch aufeinander bezogen sind.

Berühmtheit hat Platons Theorie des idealen Staates erlangt. Gründend in der Idee der Gerechtigkeit, ist ein vollkommenes Gemeinwesen nach Ständen gegliedert, die den Hauptvermögen der menschlichen Seele entsprechen. Dem Stande der Ernährer stehen die Soldaten und Wächter und diesen allen die eigentlich Regierenden, die Philosophenkönige vor. Die beiden oberen Stände sind strikt auf das Gemeinwohl hin erzogen und leben deshalb ohne Privateigentum und Familie.

Platon hat mit seiner Akademie 387 v. Chr. eine überaus einflussreiche Schule gegründet. Die Akademie wurde erst 529 n. Chr. geschlossen. Während der nahezu tausend Jahre ihres Bestehens hat sie freilich die Lehre ihres Gründers vielfältig abgeändert und geradezu in ihr Gegenteil verkehrt. So wurde sie am Ende von einem Skeptizismus beherrscht, den noch Augustinus (354–430) bekämpft.

Die wichtigste mit dem Platonismus konkurrierende Schule war zunächst die peripatetische, die von Platons Schüler Aristoteles begründet wurde. In ihm erreicht die klassische Periode der griechischen Philosophie ihren Höhepunkt. Die Universalität, mit der Aristoteles die Philosophie als enzyklopädische Wissenschaft entfaltete, ist in der Antike nicht mehr erreicht worden. Der Hauptdifferenzpunkt zwischen Platon und Aristoteles war der Dualismus von Ideen und sinnlicher Welt. Sind wahrhaft seiend nur die unveränderlichen Ideen, dann kommt dem einzelnen sinnlichen Ding als solchem kein Sein zu, wenngleich es durch Teilhabe an der Idee zu dem bestimmt wird, was es ist und, Spekulationen des späten Platon zufolge, aus der obersten Idee, dem Guten, geradezu abbildhaft hervorgegangen ist. Aristoteles stellt die Realität der platonischen Ideen nicht in Frage, aber er kehrt die Richtung der begrifflichen Analyse um. Nicht ist auszugehen von den unter Abstraktion vom Sinnenschein gewonnenen Ideen, sondern von dem einzelnen Seienden, das daraufhin untersucht wird, was es denknotwendig zu einem solchen macht. Die Wissenschaft, die so verfährt, ist allen anderen vorgeordnet. Von den unmittelbaren Nachfolgern des Aristoteles Metaphysik genannt, gelangt sie durch fortschreitende rekursive Analyse zu den Weisen, in denen das Sein ausgesagt wird, den Kategorien, zum Wesen, den Akzidentien und schließlich den Gründen, durch die Seiendes ist. Da die Ideen nur das Allgemeine, Wesenhafte an den Dingen repräsentieren, aber dem individuellen Ding Existenz zukommt, muss dieses aus komplementären Momenten zusammengesetzt sein. Für Aristoteles sind dies die bestimmende Form und die von ihr bestimmte Materie, die im konkreten Ding vereinigt sind, sodass die selbstständige platonische Idee in die Dinge verlegt wird.

Das Entstehen und Vergehen der einzelnen Dinge geschieht durch den Wechsel in der Zusammensetzung von Materie und Formen. Hierbei bleiben die Gattungen und Arten der belebten und unbelebten Natur unverändert erhalten, während die Individuen zeitlich beschränkt sind. Dieser Prozess ohne Anfang und Ende hat freilich eine innere, kontinuierlich wirksame Zweckmäßigkeit (Teleologie) und ein bewegendes Prinzip, das selbst unbewegt ist.

Derselbe Gedanke der Teleologie bestimmt auch die Ethik, die von Aristoteles zuerst in systematischer Gestalt entwickelt und als ein Teil der Politik verstanden wird. Die einzelnen Tugenden der Einzelpersonen und der Stände haben danach ihren Zweck im guten, d. h. gesitteten Leben der Polis.

Von nachhaltiger Bedeutung waren in der von Aristoteles begründeten Schule von Peripatos die naturwissenschaftlichen Studien, besonders aber die Logik, die Aristoteles als Erster zur selbstständigen Wissenschaft erhob. Die peripatetische Schule hat bis in das erste nachchristliche Jh. bestanden, um dann mit dem Neuplatonismus zu verschmelzen.

3. Alexander der Große hatte durch seine Eroberungen die griechische Kultur mit vielen anderen in Kontakt gebracht, sodass sich viele orientalische Einflüsse auf die europäische Kultur geltend machten, die auch in der Philosophie zu bemerken sind, aber zu durchaus eigenständigen Gestaltungen des Denkens führten. Der Niedergang der Polis führte teils zu einem Rückzug ins Private oder zu skeptischer Resignation, teils zu einer die Grenzen der Völker überschreitenden geistigen Haltung, welche zum ersten Mal in der Geschichte einen Begriff der Menschheit als Ganzer bildet. Diese so genannte hellenistische Epoche dauerte von Alexander (356–323) bis etwa 30 v. Chr., als die römische Weltherrschaft etabliert war. Epikur (341-ca.270) und seine bis in die Neuzeit wirksame Schule sind für ihre materialistische Lehre von der Welt aus Atomen und mehr noch für ihre Ethik berühmt geworden. Das Glück des Menschen besteht hiernach in individueller Lust, einem Gemütszustand, der die Extreme des Schmerzes und des Rausches vermeidet und in der Zurückgezogenheit privater Freundeskreise gepflegt werden soll.

Bis tief in die christliche Ära reicht der Einfluss der Stoa. Begründet von Zenon aus Kition (ca.336–262), weist die Schule über die fünfhundert Jahre ihres Bestehens viele heute kaum bekannte Vertreter auf. Ihre weithin materialistische Naturlehre, ihre Logik und Grammatiktheorie sowie ihre Lehre von der Weltvernunft sind gleichsam aufklärerisch geprägt, während die Lehre vom Weltbrand, dem periodisch die Wiederkehr des Gleichen folgt, alte mythische Vorstellungen wieder belebt. Das Ideal der Unerschütterlichkeit, das die stoische Ethik bestimmt, zielt auf die Autonomie des Einzelnen, der sich in seinem Handeln von seiner Vernunftnatur, nicht von seinen Affekten leiten lassen soll. Die Weltvernunft, an der jeder Mensch ohne Ansehen seiner sozialen Stellung teilhat, begründet zugleich die stoische Überzeugung von der Kosmopolitie, der politischen Einheit der gesamten Menschheit. Diese Idee, von den Stoikern an prägend für die europäische Zivilisation, trug geistig auch das römische Weltreich, das die verschiedensten Kulturen in sich vereinigte. Zu den bedeutendsten Vertretern der Stoa gehören in dieser Zeit Seneca (um 4 v. Chr. – 65 n. Chr.), der unter Kaiser Nero Verwalter des Reiches war, der freigelassene Sklave Epiktet (um 55–135) und der Kaiser Marc Aurel (121–180).

Die letzte philosophische Schule der Antike, der Neuplatonismus, leitet bereits zum Mittelalter über. Seine Lehre vom Ureinen, das sich durch Emanation in den Geist und die Seele sowie in die Gattungen und Arten der Natur spezifiziert, wurde zuerst von Plotin (ca. 205–270) schriftlich fixiert und von Proklos (412–485) in die christliche Ära hineingetragen. In dieser Schule sollte nicht einfach die Philosophie Platons wiederbelebt werden, vielmehr wurde eine Synthese mit Lehren des Aristoteles angestrebt.

K. S. Guthrie, A History of Greek Philosophy , 6 Bde., Cambridge 1965–1990

F. Ueberweg, Grundriß der Geschichte der Philosophie , Bd. 1: Die Philosophie des Altertums, hg. v. K. Praechter, 12. Aufl. Berlin 1926

E. Zeller, Die Philosophie der Griechen in ihrer geschichtlichen Entwicklung , 3 Teile, 6. Aufl. Leipzig 1919 [Nachdruck Hildesheim 1963]

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Quelle: Online-Wörterbuch Erwachsenenbildung. Basierend auf: Wörterbuch Erwachsenenbildung. Hg. v. Rolf Arnold, Sigrid Nolda, Ekkehard Nuissl. 2., überarb. Aufl., Verlag Julius Klinkhardt / UTB. ISBN 978-3-8252-8425-1. © 2010 Julius Klinkhardt